Christiane ten Hoevel

Es gehört zum Alltag der Künstler_innen, dass sie ständig dabei sind Ideen in Projekte zu gießen. Die Welt der realen Dinge ist für sie sozusagen begleitet von einer parallelen Welt der Möglichkeiten. Meist werden nur die wenigsten dieser Möglichkeiten realisiert. Vieles wird nur kurzzeitig von einer kleinen Öffentlichkeit, oder sogar von niemanden gesehen und verschwindet in Schubladen.
Hier werden einige dieser verschwundenen Möglichkeiten zurück ans Tageslicht geholt.
Ein Großteil ist in Kooperation mit Kollegen ersonnen.
Es ist eine kleine Auswahl, die nur die Spitze eines Eisberges ist, handelt es sich doch hier um Projekte, die soweit ausgearbeitet sind, dass sie in einer verständlichen, visuellen Form zur Anschauung gebracht sind. Der größere Teil bleibt angerissen in Skizzenbüchern und, überlagert von neuen Möglichkeiten, in den Köpfen der Kunstschaffenden.

Die Poesie liegt darin,
dass die Wirklichkeit überall und immer
eine verborgene Welt der Möglichkeiten
in sich birgt.